Jugendabteilungen der TG Waspo und des TSV Anderten gestalteten gemeinsames Tauchtraining
Eingefahrene Bahnen sollte man manchmal verlassen und über den Tellerrand schauen. Norbert Köppe von der TG Waspo und Anja Kelm vom TSV Anderten hatten die Idee, das Training der beiden Jugendabteilungen mal anders aufzuziehen und so neue Anregungen zu geben.
Für den 10. April 2010 lud der TSV Anderten die Jugendlichen der TG Waspo zu einem gemeinsamen Training in der Schwimmhalle des TSV ein. Neun Jugendliche der TG Waspo folgten dieser Einladung und nahmen mit zwölf Jugendlichen des TSV an der Trainingseinheit teil.
Jochen Drettmann und Philipp Friedrich vom TSV Anderten hatten für einen Parcours aus Unterwassertoren und Tauchtunnel gesorgt. Nach dem Einschwimmen ging es weiter mit "vereinsübergreifenden" Partnerübungen. Beim Schieben und Abschleppen des Partners kamen sich die Jugendlichen näher. Das organisierte Training schloss mit Tauchübungen . Hierbei mussten die Tore normal, in Seitenlage, auf dem Rücken und um die eigene Achse rollend durchtaucht werden. Höhepunkt war das Tauchen durch den Tunnel.
Nach eineinhalb Stunden war das eigentliche Training vorbei und man vergnügte sich noch eine Weile mit Spiel und Spaß im Wasser. Alle Teilnehmer waren von dem gemeinsamen Training begeistert und man beschloss im Herbst ein weiteres gemeinsames Training anzubieten. Diesmal im Stadionbad und dann werden die Trainer der TG Waspo zeigen können, wie bei ihnen das Training aussieht.
Wer also diesmal keine Zeit hatte, hat die Möglichkeit im Herbst neue Tauchsportinteressierte kennenzulernen, die anderen können sich darauf freuen ihre neuen Bekannten wieder zu treffen.
Tauchen im Anderter Bad von Lina Kornberger, Anna Neige
Unsere Tauchgruppe Waspo war am Samstag, den 10. April in Anderten, weil wir von der Anderter Tauchgruppe eingeladen worden sind mit ihnen zu trainieren.
Als erstes haben wir uns eingeschwommen, so wie immer. Danach sollten wir uns einen Partner aus der anderen Tauchgruppe suchen, um uns gegenseitig zu schieben. Das Schieben war zwar anstrengend, aber hat trotzdem Spaß gemacht. Dann sind wir vier Bahnen Wellen getaucht. Und haben gelernt, dass wir uns vor dem Auftauchen einmal um die eigene Achse drehen sollen. Der Grund dafür ist, dass wir dann sehen können, ob jemand über uns ist.
Die Tauchtrainer aus Anderten haben Tore ins Wasser gelassen, durch die wir in Seiten-, Brust- und Rückenlage durchtauchen durften. Das war richtig toll, obwohl wir manchmal mit den Flossen hängen geblieben sind. Schließlich sind wir durch einen zwei Meter langen Tunnel getaucht, wobei wir von einem Trainer mit Flasche gesichert worden sind. Das war echt spannend.
Zum Schluss haben die Trainer Matten und Ringe ins Wasser geworfen, mit denen wir spielen durften. Das ganze Training fanden wir toll und würden es gern noch mal machen.











