Tauchen-verbindet: Der deutsch japanische Austausch 2026 aus Sicht der TG Waspo Hannover
Der deutsch‑japanische Sportjugend‑Simultanaustausch zählt zu den traditionsreichsten internationalen Jugendprogrammen der Deutschen Sportjugend. In diesem Jahr durfte die Tauchgruppe Wassersport Hannover (TG Waspo) erneut eine Gruppe betreuen und fünf Jugendliche sowie ihren Gruppenleiter aus Japan in Hannover begrüßen. Als Vertreter des VDST übernahmen wir die zweite Hälfte des zehntägigen Programms, das zuvor in Nürnberg begonnen hatte.
Für mich persönlich war es ein besonderer Austausch: Nach meinem eigenen Auslandsjahr in Australien und meiner Teilnahme am Austausch 2025 in Japan weiß ich, wie prägend internationale Begegnungen für die persönliche Entwicklung sein können. Es gibt kaum einen besseren Weg, eine Kultur wirklich zu verstehen, als in einer Gastfamilie zu leben und den Alltag mitzuerleben. Genau diese Erfahrung wollten wir unseren Gästen ermöglichen.
Ein Schwerpunkt unseres Regionalprogramms war der Tauchsport. Die japanischen Jugendlichen erhielten in der Wasserwelt Langenhagen eine Einführung in das Gerätetauchen. Viele von ihnen hatten zuvor noch nie mit Atemgerät getaucht, und entsprechend groß war die Neugier.
Besonders beeindruckt hat mich, wie offen und unerschrocken die Gruppe an den Sport herangegangen ist. Trotz vereinzelter anfänglicher Schwierigkeiten – sei es beim Umgang mit der Ausrüstung oder beim ersten Abtauchen – blieb die Motivation hoch. Mit Unterstützung unserer Trainer konnten die Jugendlichen schließlich sicher durchs Becken schwimmen. Die Begeisterung nach den ersten erfolgreichen Runden war deutlich zu spüren.
Der Austausch zeigte erneut, wie gut sich Tauchen als internationale Sprache eignet. Unter Wasser spielt es keine Rolle, ob man Deutsch, Japanisch oder Englisch spricht. Die gemeinsame Aktivität schafft Vertrauen, fördert Teamgeist und baut Hemmungen ab.
Tauchsport als gemeinsame Basis
Ein Schwerpunkt unseres Regionalprogramms war der Tauchsport. Die japanischen Jugendlichen erhielten in der Wasserwelt Langenhagen eine Einführung in das Gerätetauchen. Viele von ihnen hatten zuvor noch nie mit Atemgerät getaucht, und entsprechend groß war die Neugier.
Besonders beeindruckt hat mich, wie offen und unerschrocken die Gruppe an den Sport herangegangen ist. Trotz vereinzelter anfänglicher Schwierigkeiten – sei es beim Umgang mit der Ausrüstung oder beim ersten Abtauchen – blieb die Motivation hoch. Mit Unterstützung unserer Trainer konnten die Jugendlichen schließlich sicher durchs Becken schwimmen. Die Begeisterung nach den ersten erfolgreichen Runden war deutlich zu spüren.
Der Austausch zeigte erneut, wie gut sich Tauchen als internationale Sprache eignet. Unter Wasser spielt es keine Rolle, ob man Deutsch, Japanisch oder Englisch spricht. Die gemeinsame Aktivität schafft Vertrauen, fördert Teamgeist und baut Hemmungen ab.
Ein weiterer Höhepunkt war das traditionelle Fackelschwimmen im Maschsee. Drei der fünf japanischen Jugendlichen nahmen teil und schwammen gemeinsam mit unseren Vereinsmitgliedern durch den nächtlichen See.
Der japanische Gruppensprecher Akira Tarumi fasste seine Eindrücke so zusammen:
„Beim Lake Masch Festival habe ich eine sehr wertvolle Erfahrung gemacht, mit Einheimischen mit einer Fackel zu schwimmen und sogar Preise zu erhalten. Das werde ich nie vergessen.“
Für uns als Verein war es spannend zu sehen, wie selbstverständlich die Jugendlichen sich auf neue sportliche Herausforderungen einließen. Die Offenheit der Gruppe – für japanische Verhältnisse außergewöhnlich groß – erleichterte die Kontaktaufnahme und förderte die Beziehung zwischen den Jugendlichen erheblich.
Fackelschwimmen: Ein besonderes Erlebnis für beide Seiten
Ein weiterer Höhepunkt war das traditionelle Fackelschwimmen im Maschsee. Drei der fünf japanischen Jugendlichen nahmen teil und schwammen gemeinsam mit unseren Vereinsmitgliedern durch den nächtlichen See.
Der japanische Gruppensprecher Akira Tarumi fasste seine Eindrücke so zusammen:
„Beim Lake Masch Festival habe ich eine sehr wertvolle Erfahrung gemacht, mit Einheimischen mit einer Fackel zu schwimmen und sogar Preise zu erhalten. Das werde ich nie vergessen.“
Für uns als Verein war es spannend zu sehen, wie selbstverständlich die Jugendlichen sich auf neue sportliche Herausforderungen einließen. Die Offenheit der Gruppe – für japanische Verhältnisse außergewöhnlich groß – erleichterte die Kontaktaufnahme und förderte die Beziehung zwischen den Jugendlichen erheblich.
Neben dem sportlichen Teil spielte auch die kulturelle Bildung eine wichtige Rolle. Die Teilnahme an der Hiroshima‑Gedenkfeier in der Aegidienkirche war für die Gruppe ein eindrucksvoller Moment.
Akira stammt aus Hiroshima, seine Eltern haben den Atombombenabwurf miterlebt. Die Zeremonie verdeutlichte, wie wichtig internationale Begegnungen für Frieden und gegenseitiges Verständnis sind. Für uns als Gastgeber war es bewegend zu sehen, wie stark dieser Programmpunkt die Gruppe berührte.
Weitere Programmpunkte waren:
- der Empfang durch Bürgermeister Thomas Herrmann im Neuen Rathaus,
- eine Stadtrallye durch Hannover,
- die Fahrt zur Rathauskuppel,
- eine Führung durch das Schloss Bückeburg,
- sowie das Maschseefest.
Am individuell gestalteten Gastfamilientag lernten die Jugendlichen die Region aus persönlicher Perspektive kennen – vom Zoobesuch über die Herrenhäuser Gärten bis zum Weltkulturerbe Rammelsberg.
Kulturelle Programmpunkte mit besonderer Bedeutung
Neben dem sportlichen Teil spielte auch die kulturelle Bildung eine wichtige Rolle. Die Teilnahme an der Hiroshima‑Gedenkfeier in der Aegidienkirche war für die Gruppe ein eindrucksvoller Moment.
Akira stammt aus Hiroshima, seine Eltern haben den Atombombenabwurf miterlebt. Die Zeremonie verdeutlichte, wie wichtig internationale Begegnungen für Frieden und gegenseitiges Verständnis sind. Für uns als Gastgeber war es bewegend zu sehen, wie stark dieser Programmpunkt die Gruppe berührte.
Weitere Programmpunkte waren:
- der Empfang durch Bürgermeister Thomas Herrmann im Neuen Rathaus,
- eine Stadtrallye durch Hannover,
- die Fahrt zur Rathauskuppel,
- eine Führung durch das Schloss Bückeburg,
- sowie das Maschseefest.
Am individuell gestalteten Gastfamilientag lernten die Jugendlichen die Region aus persönlicher Perspektive kennen – vom Zoobesuch über die Herrenhäuser Gärten bis zum Weltkulturerbe Rammelsberg.
Die Gruppe ist vor allem beim gemeinsamen Sport und Spiel zusammengewachsen. Ob beim Schnuppertauchen, beim Fackelschwimmen oder beim Wikinger‑Schach während der Sayonara‑Party – überall entstanden spontane, natürliche Begegnungen.
Die japanischen Jugendlichen zeigten eine bemerkenswerte Offenheit, probierten alles aus und suchten aktiv den Kontakt. Das hat die Dynamik der Gruppe positiv beeinflusst und den Austausch deutlich erleichtert.
Gemeinschaft durch Sport und Spiel
Die Gruppe ist vor allem beim gemeinsamen Sport und Spiel zusammengewachsen. Ob beim Schnuppertauchen, beim Fackelschwimmen oder beim Wikinger‑Schach während der Sayonara‑Party – überall entstanden spontane, natürliche Begegnungen.
Die japanischen Jugendlichen zeigten eine bemerkenswerte Offenheit, probierten alles aus und suchten aktiv den Kontakt. Das hat die Dynamik der Gruppe positiv beeinflusst und den Austausch deutlich erleichtert.
Zum Abschluss des Regionalprogramms feierten wir eine Sayonara‑Party. Die japanischen Jugendlichen wurden selbst zu Gastgebern, bereiteten Desserts aus ihrer Heimat zu und stellten traditionelle Geschicklichkeitsspiele vor.
Die Mischung aus Sport, Kultur und persönlicher Begegnung zeigte sich hier noch einmal besonders deutlich. Die Party war ein gelungener Abschluss, der die entstandenen Freundschaften festigte.
Sayonara Party: Ein gelungener Abschluss
Zum Abschluss des Regionalprogramms feierten wir eine Sayonara‑Party. Die japanischen Jugendlichen wurden selbst zu Gastgebern, bereiteten Desserts aus ihrer Heimat zu und stellten traditionelle Geschicklichkeitsspiele vor.
Die Mischung aus Sport, Kultur und persönlicher Begegnung zeigte sich hier noch einmal besonders deutlich. Die Party war ein gelungener Abschluss, der die entstandenen Freundschaften festigte.
Ein Blick nach vorn: Japan 2027
Der Austausch endet nicht mit der Abreise. 2027 wird die TG Waspo selbst nach Japan reisen und dort die Rolle der Gäste übernehmen. Die Vorfreude ist groß – sowohl bei uns als auch bei unseren japanischen Freunden.
Akira verabschiedete sich mit den Worten:
„Wir freuen uns darauf, euch nächstes Jahr in Japan zu sehen. Ich warte auf dich in Japan! Danke schön!“
Mehr Einblicke auf Instagram
Wer den Austausch weiter verfolgen möchte, findet Fotos, Videos und persönliche Eindrücke auf unserem Instagram‑Kanal @TG_Waspo_Jugend. Dort zeigen wir nicht nur den diesjährigen Austausch, sondern auch unsere Vorbereitung und unsere Zeit in Japan im kommenden Jahr – sowie viele weitere Aktivitäten unserer Jugendgruppe.
Dank und Ausblick
Zum Schluss möchte ich mich beim VDST bedanken, der uns in diesem Jahr die Möglichkeit gegeben hat, den Austausch durchzuführen. Internationale Begegnungen wie diese stärken nicht nur den Tauchsport, sondern auch die persönliche Entwicklung junger Menschen.
Wir freuen uns darauf, 2027 die nächste Seite dieser besonderen Verbindung aufzuschlagen – diesmal in Japan.
Verfasser des Berichts: Magnus Danne






